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Stralsund

...ist eine kreisfreie Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern , Landesteil Vorpommern , im Norden Deutschlands . Die Stadt liegt am Strelasund , einer Meerenge der Ostsee , und wird auf Grund ihrer Lage als Tor zur Insel Rügen bezeichnet. Die Altstadt gehört seit 2002 zum UNESCO -Weltkulturerbe. Ferien & Urlaub in Stralsund


Geografie

Geografische Lage
Stralsund ist eine kreisfreie Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern , Landesteil Vorpommern , im Norden Deutschlands .

Landschaften, Berge, Flüsse

Die Stadt liegt am Strelasund , einer Meerenge der Ostsee . Die geographische Nähe zur Insel Rügen brachte ihr die Bezeichnung Tor zur Insel Rügen ein. Stralsund liegt ebenfalls nahe dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft .

Das Stadtgebiet Stralsund beinhaltet drei Stadtteiche sowie einen Stadtwald .

Die höchste Erhebung der Stadt ist der Galgenberg am westlichen Ortseingang.
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Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Stadtgebiet umfasst ca. 39 km², was Stralsund zu einer der dichtbesiedeltsten Städte Mecklenburg-Vorpommerns macht. Die Stadt besaß (und besitzt zum Teil noch heute) zudem Ländereien in der näheren Umgebung sowie auf den Inseln Rügen ,Hiddensee und der Halbinsel Ummanz . Ausgehend vom heutigen Stadtkern, der Altstadt, wurden nach der Aufhebung des Festungscharakters der Stadt 1869 die umliegenden Gegenden schnell besiedelt.

Nachbargemeinden

Stralsund stellt das Oberzentrum des Landkreises Nordvorpommern dar. Größere Städte in der näheren Umgebung sind Greifswald ,Barth und Ribnitz-Damgarten sowie Rostock . Viele der kleineren Dörfer und Städte im Umkreis sind nach 1990 durch Zuzug von Stralsundern oder in Stralsund Arbeitenden stark gewachsen, wie z. B. Prohn oder Negast .

Stadtgliederung

Das Gebiet der Hansestadt Stralsund gliedert sich in folgende Stadtgebiete und Stadtteile:

Stadtgebiet Altstadt
Altstadt
Hafeninsel
Bastionengürtel
Stadtgebiet Knieper
Kniepervorstadt
Knieper Nord
Knieper West
Stadtgebiet Tribseer
Tribseer Vorstadt
Tribseer Siedlung
Tribseer Wiesen
Schrammsche Mühle
Stadtgebiet Franken
Frankenvorstadt
Dänholm
Franken Mitte
Frankensiedlung
Stadtgebiet Süd
Andershof
Devin
Voigdehagen
Stadtgebiet Lüssower Berg
Am Lüssower Berg
Am Umspannwerk
Stadtgebiet Langendorfer Berg
Langendorfer Berg
Stadtgebiet Grünhufe
Stadtkoppel
Vogelsang
Grünthal-Viermorgen
Freienlande
Stadtteiche
Frankenteich
Knieperteich
Moorteich
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Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Hansestadt Stralsund

Kurzfassung

Stralsund wurde im Jahr 1234 vom Rügenschen Fürsten Witzlaw das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild verliehen. Die Gegend war von Slawen besiedelt gewesen, was auch den slawischen Stadtnamen erklärt ( stral bedeutet Pfeil- bzw. Speerspitze, -sund erklärt sich aus dem naheliegenden Strelasund).

Die Stadt wurde vorwiegend durch Siedler aus Westfalen schnell zu einer bedeutenden Handelsstadt im Ostseeraum. Als Mitglied der Hanse gewann Stralsund wirtschaftliche und politische Bedeutung und war bald annähernd so mächtig wie Lübeck . Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen mit den Herrschern von Dänemark gipfelten 1371 im Frieden von Stralsund .

Nach dem Niedergang der Hanse nahm auch Stralsunds Bedeutung für den Handel ab. Weiterhin jedoch lebte die Stadt vorwiegend vom Fernhandel und Nahhandel und dem Schiffbau. Ferien & Urlaub in Stralsund

Stralsund trotzte im Dreißigjährigen Krieg mit Hilfe von Schweden und Dänemark der Belagerung durch Wallenstein . Es folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden.

Im 19. Jahrhundert kam Stralsund zu Preußen . Als kreisfreie Stadt wurde Stralsund in den folgenden Jahren als Bestandteil Neuvorpommerns Teil des Deutschen Reichs.

Am 6. Oktober 1944 war Stralsund Ziel eines Bombenangriffs durch alliierte Bomber , die ihr eigentliches Ziel in Stettin nicht anfliegen konnten. In dieser Nacht wurden über 800 zivile Opfer gezählt, die historische Altstadt stark beschädigt. Am 1. Mai 1945 rückte die Rote Armee in Stralsund nahezu kampflos ein.

Während der Zeit der DDR wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffbau auf der Volkswerft , die Schiffe für die Sowjetunion teilweise im Zehntagesrhytmus fertigstellte.

Nach der politischen Wende 1989/1990 wurden in Stralsund zahlreiche alte Häuser restauriert. Wirtschaftlich gab es große Herausforderungen, die in der strukturschwachen Region große Probleme verursachen.

Seit dem Jahr 2002 ist Stralsunds Altstadt UNESCO Weltkulturerbe .

Straßennamen und ihre Bedeutung

Die Auflistung der Stralsunder Straßennamen und ihrer Bedeutung verdeutlicht auch historische Ereignisse und den Wandel in der Betrachtungsweise.

Eingemeindungen

In den 1920er Jahren brauchte Stralsund schon wegen des absehbaren Erreichens der Belegungsgrenze der Stralsunder Friedhöfe neues Land. Geplant war u.a. der Bau eines Zentralfriedhofes.  Ferien & Urlaub in Stralsund

Nach der Verabschiedung des preußischen „Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts“ 1927, das auch die Auflösung der Gutsbezirke vorsah, stellte Stralsund den Antrag auf Eingemeindung von Klein Kedingshagen, Groß Kedingshagen, Grünthal, Grünhufe, Freienlande, Andershof, Lüssow, Langendorf mit Borgwallsee und Pütter See , Groß Lüdershagen, Neu Lüdershagen, Wendorf, Zitterpennigshagen, Voigdehagen, Försterhof, Teschenhagen, Devin und der Stadtkoppel. Zudem sollte der Ort Altefähr auf Rügen eingemeindet werden, da der Stadt der dortige Strand und Park bereits gehörten. Dieser Antrag, in dem es um eine Fläche von 3.538 Hektar ging, wurde nur teilweise positiv beschieden. Durch Beschluss des Regierungspräsidenten vom 21. September 1928 wurden der Stadt Stralsund letztlich „der ganze Gutsbezirk Voigdehagen in einer Größe von 297,85 Hektar mit etwa 93 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Devin in einer Größe von 479,87 Hektar mit etwa 230 Einwohnern, der nördliche Teil des Gutsbezirkes Andershof in einer Größe von etwa 264,74 Hektar mit etwa 150 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Grünhufe in einer Größe von 405,61 Hektar mit etwa 157 Einwohnern“ zugeordnet.

Bestandteil des Gutsbezirkes Grünhufe waren die Gehöfte Stadtkoppel und Garbodenhagen und die Güter Grünthal und Freienlande. Zudem wurden der Stadt noch Teile der Güter Langendorf, Lüssow und Klein Kordshagen zugeordnet.

Die neu zugeordnete Fläche von 1.781,69 Hektar brachte annähernd eine Verdoppelung des Stadtgebietes. Die Übergabe erfolgte am 22. Oktober 1928 im Stralsunder Rathaus .

Einwohnerentwicklung

Im Jahre 1989 erreichte die Bevölkerungszahl der Stadt Stralsund mit über 75.000 ihren historischen Höchststand. Inzwischen ist die Einwohnerzahl jedoch wieder stark gesunken. Seit der Wende in der DDR hat die Stadt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und dem Geburtenrückgang bis 2005 etwa 20.000 Einwohner verloren.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt der Hansestadt Stralsund begeistert jedes Jahr zahlreiche Besucher sowie ihre Bewohner. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde im gesamten Stadtgebiet die historische Bausubstanz durch den Einsatz privaten Kapitals sowie erheblicher finanzieller Mittel aus Bundes-, Landes- und Gemeindekassen sowie von Stiftungen saniert . Viele Häuser wurden dabei vor dem Verfall gerettet. Heute präsentiert sich insbesondere die Altstadt mit vielen sanierten Bürgerhäusern, die durch Detailtreue an Fassaden, Türen und Fenstern bestechen. Von 812 denkmalgeschützten Häusern stehen allein 526 als Einzeldenkmal ausgewiesene in der Altstadt; davon sind 374 bereits saniert, 65 werden derzeit saniert (Stand: November 2004).

Am 27. Juni 2002 wurde die Altstadt zusammen mit der von Wismar in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Das am Alten Markt gelegene Rathaus mit seinem imposanten Schaugiebel schmiegt sich an die Nikolaikirche und stand einst auch als Zeichen des Selbstbewusstseins der Stralsunder Bürger gegenüber der Kirche . Es gehört zu den bedeutendsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik und wurde 2004 nach einer umfangreichen Sanierung feierlich wiedereröffnet.

Das komplette Ensemble des Alten Marktes birgt mit Rathaus, Wulflamhaus ,schwedischer Commandantur ,Gewerkschaftshaus und Plattenbau einen Überblick über politische und architektonische Geschichte.

Die oft mit hohem privaten Engagement aufwändig sanierten Bürgerhäuser mit ihren typischen Giebeln prägen das Straßenbild in den Altstadtstraßen. Das Museumshaus in der Mönchstraße wurde mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und bietet seither als eines von Nordeuropas bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäusern der Hansezeit das Erleben und Begreifen der Geschichte von sieben Jahrhunderten.

Im Hafen werden außerhalb des für den Güterverkehr genutzten Bereichs vor allem touristische Bedürfnisse befriedigt. So legen hier die Schiffe nach Hiddensee und Altefähr sowie zu Rundfahrten ab. Die Nordmole lädt zum Spaziergang entlang von hunderten Yachten ein. Architektonisch bilden die Hafenspeicher sowie die Silhouette der Altstadt einen ansprechenden Kontrast zur Aussicht auf die Inseln Rügen und Hiddensee . Mit der Bark Gorch Fock (I) liegt zudem eine weitere touristische Attraktion im Hafen.

Drei große mittelalterliche Backsteinkirchen (Marienkirche ,Nikolaikirche und Jakobikirche ) zeugen von einstiger Größe und Macht Stralsunds. Heute wird die Jakobikirche ausschließlich als Kulturkirche genutzt, die beiden anderen am Alten Markt bzw. Neuen Markt gelegenen Kirchen werden weiterhin für Gottesdienste genutzt. Vom Turm der Marienkirche am Neuen Markt bietet sich ein guter Panoramablick (siehe auch Bild oben).
Finnwalskelett im Deutschen Meeresmuseum

Von den Stadttoren sind nur noch das Kniepertor und das Kütertor erhalten. Im Heilgeistkloster wurden einst Arme und Kranke untergebracht. Heute sind alle Wohnungen und Häuser saniert und das Areal lädt zu einem Spaziergang ein. Im Johanniskloster befindet sich das Stadtarchiv , auch finden dort regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, wie z. B. Open-air-Theateraufführungen. Ferien & Urlaub in Stralsund

Theater

Das bis 1995 eigenständige Theater der Hansestadt bildet seitdem zusammen mit dem Theater Greifswald und seit 2005 auch Putbus ' das Theater Vorpommern .

Das Theatergebäude wird von 2005 bis 2007 grundlegend saniert, sodass die Aufführungen an sieben verschiedenen Orten in Stralsund stattfinden werden.

Museen

Das Deutsche Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist Norddeutschlands meistbesuchtes Museum und bietet Einblicke in die Welt des Wassers und seiner Bewohner. Derzeit wird als Ergänzung ein Ozeaneum im Hafen errichtet. Das Kulturhistorische Museum zeigt Ausstellungen aus der Geschichte Pommerns etc.; zudem findet sich hier der berühmte Hiddenseer Goldschmuck . Zweigstellen der Museen auf dem Dänholm ( Nautineum ), der Hafeninsel ( Meereswelten und dem Darß (Natureum ) bieten Kurzweil und Wissen. Ferien & Urlaub in Stralsund

Quelle: Wikipedia




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